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Chinesische Kräutertherapie
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In China hat die Anwendung von Kräutern
zur Erhaltung der Gesundheit und zur Behandlung von Krankheiten
einen höheren Stellenwert als die Akupunktur. Mehr noch als die
Akupunktur-Therapie erfordert die chinesische Kräuterheilkunde
fundierte Kenntnisse über die Konzepte der Traditionellen
Chinesischen Medizin (TCM).
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Die chinesischen Arzneimittel sind nach
ihrem energetischen Muster klassifiziert und passen sozusagen nach
dem Schlüssel/Schloss-Prinzip zu einer entsprechenden TCM-Diagnose.
Aus Anamnese, Pulsdiagnostik und Zungendiagnostik erstellt der
TCM-Arzt ein patientenspezifisches Disharmoniemuster, zu dem dann
meist auch entsprechende Heilkräuter passen. Wenn beispielsweise
bei einem Patienten ein Erschöpfungszustand festgestellt wird und
diesem ein Mangel an Nieren- und Leber-Yin zugrunde liegt, kommen
Heilkräuter zur Anwendung, die das Leber- und Nieren-Yin stärken.
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Bei Erkrankungen des rheumatischen
Formenkreises liegt nach der TCM-Krankheitslehre häufig ein
Eindringen von Wind/Feuchtigkeit vor. Dagegen helfen Kräuter, die
Wind und Feuchtigkeit vertreiben.
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Die chinesische Kräutermedizin verwendet vorwiegend Pflanzenteile
(Wurzeln, Rinden, Blüten und Blättern), aber auch Mineralien und
einige Tierprodukte. Sie alle haben in über zweitausendjähriger
Anwendung ihre heilende Wirkung erwiesen. Heute wird dabei
natürlich dem Artenschutz Rechnung getragen. Geschützte Arten aus
dem Tier- und Pflanzenreich werden nicht mehr eingesetzt.
Die chinesische Kräuterheilkunde ist also ein sehr komplexes
therapeutisches Instrument, das erst nach Kenntnis der
TCM-Krankheitslehre verständlich wird. In der Regel werden
einzelne Kräuter und Substanzen miteinander kombiniert.
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Jeder Patient
erhält so ein individuell auf ihn und seine Krankheitssituation
abgestimmtes Rezept!
 Wünschen Sie weitere Informationen? Senden
Sie eine E-Mail an
Frau Dr. med. Liu Hasselbach. Sie hilft Ihnen gerne weiter.
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